Was genau ist eigentlich eine Dämmschichttrocknung?

Wir erklären Ihnen hier die beiden unterschiedlichen Prinzipien der Dämmschichttrocknung. Das von uns eingesetzte Verfahren ist das nachfolgend beschriebene Unterdruckverfahren, da dies in Kombination mit einem Wasserabscheider seit Jahten der Stand der Technik in der Trocknungsbranche ist und von den Versicherungen anerkannt wird.

Das bis dahin eingesetzte Standardverfahren der Überdrucktrocknung wird nur noch vereinzelt in unbewohnten Bereichen eingesetzt und von qualifizierten Fachfirmen mittlerweile immer seltener angewendet, nicht zuletzt aufgrund der Verfahrensnachteile der Überdrucktechnik in Bezug auf mögliche Atemluftkontamination durch Sporen, Allergene oder krebsverdächtige Mikrofasern.

Die zwei Prinzipien

Beim Überdruck-Verfahren wird trockene erwärmte Luft durch spezielle Öffnungen in die Dämmschicht eingeflutet. Im Verlauf der Durchflutphase reichert sich die trockene Luft mit der Feuchtigkeit aus dem Schichtaufbau an, entweicht über die Randfuge oder andere Entlastungsöffnungen in den Raum und wird mittels aufgestellter Entfeuchtungsaggregate wieder getrocknet. Durch diesen Kreislauf wird eine Austrocknung bis zur materialspezifischen Ausgleichsfeuchte erreicht.
Beim Unterdruck-Verfahren wird der ganze Vorgang umgekehrt. Mit Vakuumturbinen wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht herausgezogen. Im Dämmschichtbereich entsteht auf diese Weise ein Vakuum, welches sich aufgrund nachziehender, mittels Entfeuchtungsgeräten getrockneter Raumluft durch die geöffneten Randfugen anderer Entlastungsöffnungen wieder ausgleicht.

 

 

   
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